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Materialreste, die entspannen

 

Nichts ist besser geeignet, um Ressourcen zu sparen, als Upcycling: Beim Aufräumen ihres Materiallagers kamen Barbara Eitner und Birte Riepenhausen vom Innenarchitektur-Büro null2elf die Idee, aus Resten von homogenen Bodenbelägen robuste Outdoor-Hängematten zu fertigen.

Selbst bei genauester Kalkulation entstehen bei jeder Bodenverlegung Materialreste. Was bleibt, sind dann viele Meter Bahnenware, die nicht mehr gebraucht werden. Barbara Eitner und Birte Riepenhausen vom Düsseldorfer Innenarchitektur-Büro null2elf entwickelten ein Projekt, um diesen Restbeständen ein zweites Leben zu geben. Zunächst fertigten sie ein kleinformatiges Modell, dann arbeiteten sie die Idee einer robusten Outdoor-Hängematte immer weiter aus. Weil das Material wasserfest und leicht zu pflegen ist, bleibt eine solche Hängematte auch dann schön, wenn sie den ganzen Sommer draußen verbringt.

Verwebte objectflor-Homogenbeläge als Liegeflächen

Reste von Vinylboden-Bahnen sowie Besenstiele, Segelseile und Nieten: Aus ganz einfachen Elementen entstand die stylische Hängematte für den eigenen Garten oder für den Aufenthalt in Parks. Als Barbara Eitner in Kontakt mit objectflor trat, rannte sie offene Türen ein. Denn das Problem mit Restbeständen aus Fertigung und Vertrieb liegt auch Stephan Wolff besonders am Herzen.

„Wir werfen Überschuss nicht weg, sondern recyceln die Böden. Aber viel besser als das, ist natürlich eine sinnvolle Verwendung dieser Materialen. Und die Hängematte gefällt uns richtig gut!“

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Idee bewarben sich Barbara Eitner und Birte Riepenhausen 2019 für den Deutschen Recycling Designpreis. Die Hängematte fand viel Anerkennung, kam zwar nicht auf das Sieger-Podest, aber in eine Design-Ausstellung im Marta Herford – Museum für Kunst, Architektur, Design. Dort wurden die besten Ideen dieses Wettbewerbs öffentlich vorgestellt. „Der nächste Schritt ist nun, einen geeigneten Vertriebsweg zu finden,“ erklärt Barbara Eitner.

Letztes Update: 09.06.20

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